14.09.2016

Der kleine Gartenpsychologe

Unkraut jäten www.blumenfrauen.blogspot.de Gesundheit

zu: U wie Unkrautjäten



Ein Blumenbeet von unerwünschten Gewächsen befreien, zu dicht wachsende Pflanzen voneinander trennen, Abgestorbenes entfernen und all diese pflanzlichen Teile auf einen Haufen werfen.

Das tut der Seele gut. Das entrümpelt die Gehirngänge und schafft Platz für neue und gute Gedanken. Man hat das Gefühl, nicht nur das Blumenbeet bearbeitet und gesäubert zu haben, sondern auch den Geist. Im Anschluss kann man auf den Haufen pflanzlichen Abfalls schauen und es kommt Freude auf. Freude über das Geschaffte und Freude über die neue Ordnung, die entstanden ist.


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"Die Beschäftigung mit Erde und Pflanzen
kann der Seele eine ähnliche Entlastung und Ruhe geben
wie die Meditation.“
Hermann Hesse
 
Auf der anderen Seite finden wir pflanzliche Reste, die unseren Kompost wieder nähren und in einiger Zeit in wertvolle Erde umgewandelt werden.

Mein Tipp: Habt ihr euch über etwas geärgert und werdet den Frust nicht los? Ab in den Garten, Unkraut gibt es immer und überall. Ich verspreche es, am Ende geht es beiden besser, dem Garten und dem Menschen.


Unkrautjäten - eine Tätigkeit,  
die den Menschen rundum glücklich macht!


Es grüßt euch ganz herzlich

Marion

alias

Kommentare:

  1. Das glaube ich dir, daß Gartenarbeiten entspannen und haupsächlich, wenn man mit dem Ergebnis zufrieden ist. :-)
    Liebe Grüße

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  2. Ein wunderschönes Bild :)Und ich stimme dir da voll und ganz zu.. Ist man mal im Unkraut-Jät-Rausch, dann ist das ein wunderbares Gefühl. Und am Ende hat man was getan.
    Warum kann dieses Gefühl beim Haushalt nicht auch aufkommen? ;)

    Liebe Grüße
    Tatjana

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  3. Hallo Marion,
    was für ein schöner Beitrag, Du sprichst/schreibst mir aus der Seele. Ich tue nach einem Bürotag nur weniges lieber als ein Stündchen Unkraut zu zupfen.

    Viele Grüße aus dem Wendland
    Silke

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  4. Erstaunlich, dass das dem Hermann Hesse schon bewußt war! Wenn das so ist, dann weiß ich gar nicht, weshalb ich mich dagegen ansehe, werde mal nächste damit beginnen, Vertrocknetes abzuschneiden. Bei mir ist alles zugewachsen. Da hat Unkraut nur zwischen dem Klinkerpflaster eine Chance. Aber ich hoffe auf die gleiche Wirkung, die Du beschreibst.
    Liebe Grüße
    Edith

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  5. Ein herrlicher Beitrag. Ich gehe auch gerne in den Garten, wenn ich grantig bin oder einfach einen Ausgleich brauche.

    Lg kathrin

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  6. Ja, das mach ich auch gerne, du hast völlig recht. Es befreit und reinigt nicht nur die Beete :-) Du schreibst wirklich wundervoll!!!!

    LG
    Petra

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    1. Liebe Petra, vielen Dank für deinen lieben KOmmentar, es freut mich, wenn ich mit dem was ich schreibe, jemanden erreichen oder berühren kann. LG Marion

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  7. I think I have to clear my mind and the borders as well! I have neglected the garden a little. But first enjoy the sunshine and the beach. Next week I will start. Groetjes Hetty

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  8. Ich glaube, dass das wirklich etwas nützt und meine, meine Oma hat das auch schon gesagt.
    Unkraut jäten befreit.

    Ich ärgere mich ganz wenig und deshalb muß ich auch nicht jäten. Wenn dann grabe ich in meinem Balkonkasten oder aber ich putze, das befreit auch.

    Lieben Gruß Eva

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  9. ...da stimme ich dir voll und ganz zu, liebe Marion,
    diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht...so wie mein Garten momentan aussieht, habe ich allerdings wohl schon länger keinen Frust gehabt ;-),

    liebe Grüße Birgitt

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  10. Unkraut??? Wo ist Unkraut???
    Feine Fotos, von den Blümchen die es jetzt nur im Herbst gibt! Wildblümchen halt, die ich besonders gerne mag!

    Liebe Grüße,
    Britta

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  11. Was für klasse Farben auf dem obersten Bild! ♥
    Ich habe nur selten frust oder ärgere mich, also muss ich auch so ran....lach
    Liebste Grüße
    Christel

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  12. Liebe Marionette, habe mich gerade etwas durch deinen Blog gestöbert und bin so neidisch! Leider haben wir keinen Garten, obwohl so sehr gewünscht. Einzig 3x3m Betonfläche vor der Haustür, auf die der liebe Mann ein Hochbett gebaut hat, damit ich auf meinen geliebten Lavendel + Erdbeeren nicht verzichten muss *lach*. Als Kind war ich zuständig für eigene Beete voll mit Unkraut und ich habe gern stundenland dort gearbeitet. Du hast einen schönen Schreibstil, mal schauen was für Schätze ich hier noch finde. Hab dir einen Like dagelassen!

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Einige liebe Worte sind für mich wie ein warmer Regen im Mai ... sie geben mir die Kraft für ein ganzes Blogger-Jahr, kreativ in die Welt zu schauen. Ich danke euch allen dafür.

Gerne besuche ich auch eure Blogseiten und hinterlasse einen Kommentar. LG Marion